Geschichte

Frühsommer 2016, Bayern München wird mit der niedrigsten Anzahl an Gegentoren der Bundesligageschichte vorzeitig und zum 26. mal Deutscher Meister, und der VfB Stuttgart steigt zusammen mit Hannover 96 ab.

Es ist zu dieser Zeit, als sich bei einer kleinen Gruppe Fans eben jenes unglücklichen Absteigers VfB Stuttgart die Frage stellt, ob die immer weiter fortschreitende Kommerzialisierung gut für den deutschen Fußball ist. Dabei kam man zur Erkenntnis, dass Geld nicht immer der beste Berater für eine Sache ist, die einem am Herzen liegt.

„Wir brauchen keine Besserwisser, sondern Bessermacher“

Mit diesem Leitspruch wurde aus der Frage nach der Kommerzialisierung eine Forderung. Mit klaren „Dagegen“-Parolen wurde in einer Petition ein gesetzlich verpflichtender Fanvertreter für die Profivereine gefordert, der die Fan-Interessen beachten, wahren und notfalls auch durchsetzen sollte. Die Forderung stieß innerhalb kürzester Zeit auf großes Interesse und großen Zuspruch mit zehntausenden Zugriffen von Fans, die sich dem gemeinsamen Willen nach einem fairen Fußball anschließen wollten.

Durch die große Anzahl der Interessenten wurde klar, dass man hier den Nerv der Zeit getroffen hat. Ebenso klar wurde allerdings auch, dass man die Forderung überdenken muss. Es hilft dem Fußball nicht „dagegen“ zu sein, sondern es müssen konkrete Vorschläge her. Genauso wie es niemandem nutzt, das Geld im Profifußball per se zu verfluchen. Aus diesem Impuls heraus, wurde Ende 2016 aus der Forderung ein Verein.

FC PlayFair! – Verein für Integrität im Profifußball e.V.

Ziel des Vereins ist die Stärkung und Förderung der Fan-Interessen im Profifußball. Zu diesem Zweck gab es Anfang 2017 eine große Umfrag, um genau diese Fan-Interessen heraus zu finden. Über allem stand und steht: Wir wollen einen Fußball, der Spaß macht.

Ab hier können Sie die Geschichte mitschreiben, werden Sie Mitglied beim FC PlayFair!